Archiv

7. April 2011 - Doclights

Preisregen für den NDR Naturfilm in den USA

Hamburg, 7. April 2011 - Auf dem International Wildlife Film Festival in Missoula, Montana, wurden gestern die Ergebnisse veröffentlicht. Produktionen der Studio Hamburg DocLights, die für den NDR alle Naturfilme produziert, sind der große Gewinner: Besonders der Film "Finnland" aus der Reihe "Wildes Skandinvien" beeindruckte die Jury mit vielen atemberaubenden Verhaltensbeobachtungen. Die Produktion gewann die Hauptkategorien: Ökosystem, Kamera und Fernsehen (mittleres Budget). Der Film von Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg wurde zudem mit dem "Sapphire Award" ausgezeichnet. Ihn erhalten nur die besten Filme des gesamten Festivals.

"Norwegen", ebenfalls aus der Reihe "Wildes Skandinavien", wurde für zwei der drei besten Einzelaufnahmen des Festivals prämiert: Jan Hafts kunstvollle Bilder kämpfender Moschusochsen und balzender Ohrentaucher machten die Fachjury sprachlos. Zu guter Letzt wurde "Russland - Im Reich der Tiger, Bären und Vulkane" als bester Kinofilm gewählt. Die Produktion der DocLights läuft seit Anfang des Jahres in Deutschland und Österreich in den Kinos und hat bisher knapp 90.000 Zuschauer erreicht.

Weitere Anerkennungen verlieh die Jury den Filmen "Giganten in Gefahr" (Tierschutz), "Mythos Amazonas" (Kamera) und "Wildes Ungarn" (Musik, Mischung). Eine Koproduktion von NDR Naturfilm und der BBC gewann dann noch den Titel "Beste TV-Serie" (hohe Budget). In "Expedition Himalaja" wurden zum ersten Mal Tiger in über 4000 Metern Höhe gefilmt. Eine zoologische Sensation.

Alle Filme werden in den kommenden Monaten auf dem ARD-Sendeplatz "Erlebnis Erde" und dem NDR-Sendeplatz "Expeditionen ins Tierreich" zu sehen sein. Besonders die siebenteilige Reihe "Wildes Skandinavien" wird für Aufsehen sorgen. Wie ihr Vorläufer "Wildes Russland" vor zwei Jahren ist sie eine Koproduktion von NDR mit ARTE, WDR, ORF, National Geographic und Animal Planet sowie diesmal dem schwedischen Fernsehen. In über 2000 Drehtagen wurde die scheue Tierwelt des Nordens so umfangreich wie nie zuvor eingefangen. Viele Arten, aber auch Verhaltensweisen von Braunbären, Elchen und Wölfen waren bisher nur in Büchern beschreiben, aber noch nicht gefilmt worden.

Das International Wildlife Film Festival in Missoula ist eines der traditionsreichsten der Welt. Seit 34 Jahren werden dort die besten Tierfilme aus allen Ländern verglichen. Die Preise werden im Rahmen des Festivals vom 7. - 14. Mai 2011 verliehen. Sie gelten als Vorentscheidung für den Top-Event des Jahres in Jackson Hole. Dort werden dann die sogenannten Tierfilm-Oscars vergeben.

Pressearchiv

In unserem Archiv finden Sie weitere Mitteilungen:

btn-gray-bottom
btn-gray-bottom
btn-gray-bottom
btn-gray-bottom
btn-gray-bottom
btn-gray-bottom
btn-gray-bottom
btn-gray-bottom
btn-red-top