Archiv

2. September 2011 - Studio Hamburg Produktion Gruppe

„Es ist nicht vorbei“ und „Neue Vahr Süd“ auf dem Fernsehfilm-Festival Baden-Baden

Hamburg, 2. September 2011 - Gleich zwei Produktionen der Studio Hamburg Produktion Gruppe für die ARD sind für den Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste in Baden-Baden nominiert: das Psychodrama „Es ist nicht vorbei“ und die Coming-of-Age Komödie „Neue Vahr Süd“. Vom 15. bis 17. November findet die Vorführung der Wettbewerbsfilme statt. Die Preisverleihung erfolgt am 18. November.

„Wir freuen uns sehr, dass wir gleich mit zwei Produktionen im Wettbewerb um den begehrten Fernsehfilmpreis in Baden-Baden laufen“, so Michael Lehmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Studio Hamburg Produktion Gruppe.

Zu Inhalt von „Es ist nicht vorbei“: Carola Weber (Anja Kling) erschrickt bis ins Mark, als sie dem neuen Kollegen ihres Mannes Jochen (Tobias Oertel) begegnet: Diese Stimme meint sie aus der schlimmsten Zeit ihres Lebens zu kennen. Carola ist überzeugt, dass dieser Dr. Limberg (Ulrich Noethen) jener Arzt in Diensten der Stasi war, der sie während ihrer Haftzeit wegen versuchter Republikflucht im DDR-Frauengefängnis Hoheneck misshandelte. Getrieben von dem Bedürfnis, ein Bekenntnis, eine Entschuldigung zu hören, konfrontiert Carola den Arzt mit ihrem Wissen. Doch Limberg streitet ab, und nicht nur Jochen ist geneigt ihm zu glauben. Im Gegensatz zu Carola, die sich auf eine verzweifelte Suche nach Beweisen begibt.

Eine erneute Einsicht in ihre Stasiakte hilft nicht weiter: Der Klarname ihres ärztlichen Peinigers ist nicht nachweisbar. Ohne Rücksicht auf Jochen und auf die Gefahr, ihr gemeinsames glückliches Leben zu zerstören, versucht Carola alles, um Limbergs Identität zu beweisen. Ihr Weg führt sie sogar bis nach Hoheneck, obwohl sie doch nie wieder mit den Orten und Erlebnissen ihrer Haft konfrontiert werden wollte.

„Es ist nicht vorbei“ ist eine Produktion der Studio Berlin FilmProduktion GmbH im Auftrag von SWR und RBB. Franziska Meletzky inszeniert nach einem Drehbuch von Kristin Derfler und Clemens Murath. Produzent ist Michael Lehmann, Producerin Heike Streich. Kamera: Eeva Fleig, Szenenbild: Jörg Baumgarten, Kostümbild: Ingrida Bendzuk. Die Redaktion im SWR liegt bei Michael Schmidl und Manfred Hattendorf, im RBB bei Daria Moheb Zandi und Rosemarie Wintgen.


Im Mittelpunkt der Geschichte von „Neue Vahr Süd“ steht der 20-jährige Frank Lehmann, gespielt von Frederick Lau, der im Lebensspagat zwischen Bundeswehr und linksalternativer Chaos-WG unaufhaltsam seinem Aufbruch aus der Provinz entgegentaumelt. Es ist eine unterhaltsame Coming-of-age-Komödie, die ein genaues Sittengemälde der frühen 80er Jahre zeichnet.

Produziert wurde „Neue Vahr Süd“ von der Studio Hamburg Produktion Hannover (Produzentin Lisa Blumenberg, Producer Annett Neukirchen) im Auftrag des WDR (Redaktion Michael André) und Radio Bremen (Redaktion Annette Strelow) für das Erste. Das Drehbuch „Neue Vahr Süd“ stammt von Christian Zübert nach dem Roman von Sven Regener. Regie führte Hermine Huntgeburth, hinter der Kamera stand Sebastian Edschmid. Für den Schnitt zeichnet verantwortlich Eva Schnare, für die Musik Jakob Ilja, Bandmitglied von „Element of Crime“, in den 80er Jahren von Sven Regener gegründet, für das Szenenbild Bettina Schmidt, für das Kostümbild Sabine Böbbis.

Pressearchiv

In unserem Archiv finden Sie weitere Mitteilungen:

btn-gray-bottom
btn-gray-bottom
btn-gray-bottom
btn-gray-bottom
btn-gray-bottom
btn-gray-bottom
btn-gray-bottom
btn-gray-bottom
btn-red-top